Andreas Hase

claustrum

Der Tod macht leicht
Mythische Bäume
Bäume - Tief verwurzelt

Claustrum - „Verschlossener Ort“.  Das Wort Kloster entspringt diesem eindrucksvollen lateinischen Begriff. Seit dem späten Mittelalter wurden hiermit die klösterlichen Kreuzgänge bezeichnet, manches Mal wahre Wunderwerke spiritueller Architektur. (Vergleiche: Klause oder die Klausur) Bereits das faszinierende Klangbild des Wortes entfaltet kontemplative Wirkung.

Claustrum - in der Medizin ein zum Endhirn gehörender Hirnteil, eine hauchzarte Neuronenschicht im Gehirn, deren Funktion rätselhaft bleibt. Beim Menschen, wie bei allen Säugetieren, bestehen neuronale Verbindungen vom Claustrum zu allen Hirnarealen. Wissenschaftler vermuten daher, das Claustrum sei die Wiege des menschlichen Bewusstseins, der Sitz des ICH, in dem es sich spiegelt wie in einem Kaleidoskop, sich entwickelt und sich in seinen unendlichfältigen Facetten und Farben wahrnimmt. Wie in einem Hortus Conclusus, einem umschlossenen Garten, in dem uns nichts geschehen kann, in dem wir immerfort geborgen und sicher sind. In dem wir sind, um zu sein - ohne Wunsch und Absicht. 
Ein wunderbares Paradies verborgen in uns  - doch wir werden dessen nur in seltenen Momenten gewahr.

 

Die Seite www.claustrum.de beinhaltet Hinweise auf die Bücher von Andreas Hase, darunter Natur- und Sachbücher sowie meditative und kontemplative Texte und Audio - Dateien. 

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